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Forschungslab
Projekt — Draw2Weld

Von der technischen Zeichnung zum Schweißauftrag

In unserer KI-Werkstatt untersuchen wir gemeinsam mit einem Kunden, wie sich aus Zeichnung und 3D-Modell mithilfe von KI ein Auftrag für eine Schweißzelle vorbereiten lässt. Ein Einblick in laufende Forschung und Entwicklung.

Bevor ein Roboter schweißt, sitzt eine Fachkraft über der Zeichnung. Sie bestimmt die Nähte, ordnet die Vorgaben zu und bereitet das Programm vor. Naht für Naht, Bauteil für Bauteil.

Programme für die Bahnplanung gibt es. Aber jeder Betrieb hat andere Bauteile, andere Regeln und andere Zellen. Eine Lösung muss zu genau diesem Betrieb passen.

Die Frage an unsere Werkstatt: Lässt sich diese Vorarbeit mit KI deutlich verkürzen, ohne dass die Fachkraft die Kontrolle abgibt?

Der Ansatz

Vier Bausteine: lesen, erkennen, vorbereiten, freigeben

01heute

Zeichnung und 3D-Modell lesen

Die Anwendung übernimmt die technischen Unterlagen des Bauteils, so wie sie im Betrieb vorliegen.

02heute

Nähte erkennen

KI erkennt die Schweißnähte im 3D-Modell und gibt sie strukturiert aus. Das kann unser erster Prototyp heute.

03Zielbild

Auftrag vorbereiten

Ziel: Aus den erkannten Nähten, exakter Geometrie und Fachregeln entsteht ein Auftrag für die Schweißzelle.

04Zielbild

Prüfen und freigeben

Ziel: Die Fachkraft prüft das Ergebnis und gibt es frei. Die fachliche Entscheidung bleibt beim Menschen.

Video

Das Zielbild im Simulator

Zielbild · Zellensimulator
Das Video zeigt, worauf wir hinarbeiten: den Weg von der Zeichnung bis zur Bewegung des Schweißroboters, dargestellt am Zellensimulator.
Stand der Entwicklung

Wo wir heute stehen

PrototypNähte im 3D-Modell erkannt
SimulatorZielbild von der Zeichnung bis zur Roboterbewegung
Schweiß­zelleAls Nächstes: Erprobung beim Kunden
MenschFachliche Freigabe bleibt bei der Fachkraft

Welche Aufgabe sollen wir als Nächstes in die Werkstatt holen?

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